Bisher ist in deinem Berufsleben eigentlich alles ganz gut gelaufen, richtig? Du hast einiges erreicht und bist vielleicht sogar Führungskraft. Und eigentlich hätte auch alles so weitergehen können, wenn dich nicht diese negativen Gefühle beschlichen hätten. Diese Unlust. Und dann dieses üble Gefühl manchmal am Morgen, unten in der Magengegend.

Angefangen hat es damit, dass dir ab und zu die Motivation gefehlt hat. Aber, Himmel, ja, was erwartest du? Nach so vielen Jahren im Job, da ist eben nicht jeder Tag gleich. Da fühlt man sich einfach manchmal wie im Hamsterrad. Das ist völlig normal.

Aber es kommt immer häufiger und irgendwann hast du mehr schlechte als gute Tage. Und auf einmal fühlst du dich so müde und ausgelaugt. Und das, obwohl du mit deinem Aufgabengebiet bestens vertraut bist.

Deine schwindende Motivation wirkt sich nach und nach auch auf alle anderen Lebensbereiche aus. Du wirst immer unzufriedener mit dir selbst. Schließlich schaffst du es nicht mehr, diesen Zustand zu verdrängen. Allmählich macht dir der Gedanke Angst, dass das so weiter gehen könnte. Du stellst fest, dass deine Leistungsfähigkeit nachlässt. Du tust dir so schwer, Dinge durchzuziehen. Und um das zu kompensieren, arbeitest du immer noch mehr. Auch um deine Scham und dein schlechtes Gewissen zu beruhigen.

Ausgebrannt und verzweifelt: Gefangen im Job, gefangen in dir selbst

Du leidest immer mehr darunter, dass du beruflich feststeckst. Deine Not wird immer größer, sodass dich auch die sich täglich wiederholende Routine nicht mehr trägt. Du schleppst dich durch die Tage – sorgfältig darauf bedacht, nur ja das Gesicht zu wahren, damit keiner was merkt.

Gleichzeitig wächst deine Angst vor diesem grauenhaften Zustand. Die Angst vor der Angst schlägt sogar in Panikattacken um. Dein Job wird zur Qual, der von allen Seiten wachsende Druck droht dich zu zerreißen. Leidenschaft für deine Arbeit empfindest du schon lange nicht mehr. Sie langweilt und stresst dich gleichermaßen. Du fühlst dich ausgebrannt, gefangen in deinem Job, gefangen in dir selbst und deiner Selbständigkeit beraubt.

Notbremse – Kurs Richtung Burnout

Und nicht nur das, du hast das Gefühl, dass du die Zügel aus der Hand gegeben und keinerlei freien Handlungs- und Gestaltungsspielraum mehr hast. Diese quälende Ohnmacht wirkt sich weiter aus. Wahrscheinlich gehst du mit Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen zur Arbeit, weil du deinen Job und auch die Atmosphäre an deinem Arbeitsplatz unerträglich findest. Dir geht alles auf die Nerven und du wirst von dem Gefühl, unfrei und abhängig zu sein, nahezu erdrückt.

Immer häufiger kommt es vor, dass du lieber zuhause bleiben und alles hinschmeißen willst. Ist dir bewusst, dass du auf ein Burnout zusteuerst? Vielleicht sogar das. Aber wie ändern?

Ist das, was ich tue, das Richtige für mich? Ausstieg als Alternative?

Du sollst wissen, dass du mit dem Gefühl des Gefangenseins und Feststeckens nicht allein bist. Denn tatsächlich stellen sich viele Berufstätige und auch Führungskräfte im Laufe ihres Berufslebens die Frage: „Ist das, was ich tue, das Richtige für mich?“ Ist es das, was du mal wolltest? DU selbst?

Während manche allein den Gedanken im Keim ersticken, gehörst du zu denen, die das Gefühl, in der Hölle zu sein, nicht mehr wegdrücken und aushalten können. Und das ist gut!

Keineswegs bist du mit dieser „Krisensituation“ allein, sondern befindest dich in bester Gesellschaft, auch wenn eigentlich niemand drüber spricht. Wer will schon öffentlich zugeben, dass es ihm richtig schlecht geht?

Diese schrecklichen Empfindungen werden erst dann aufhören, wenn du dein Berufsleben in neue Bahnen lenkst und dich der Frage nach einem möglichen Richtungs- und Karrierewechsel stellst. Und jemanden findest, mit dem du darüber sprechen und von dem du dir helfen lassen kannst.

Gut gereift oder schon kurz vor dem Verfallsdatum? 😉

Bist du schon „jenseits“ der 40? Ich war schon kurz vor 50, als ich einfach nicht mehr konnte. Und ich halte ziemlich viel aus und lange durch… Ich habe ewig gegen meine Gefühle angekämpft, mich selbst nicht verstanden und dafür verurteilt. Warum nur?

Nun, ich wollte mir nicht eingestehen, dass eben NICHT alles geht, was ich will. Das war neu. Mein Körper hat zum Glück bis zum Schluss mitgespielt, aber meine Psyche oder meine Seele – nenne es, wie du magst – hat so sehr gelitten, dass ich am Ende wie ein Zombie rumgelaufen bin. Ich konnte einfach nicht versagen, das durfte einfach nicht sein. Denn so habe ich es gesehen: Als ein Scheitern.

Ja, und mit fortschreitendem Alter wird der Wechsel in ein anderes Unternehmen bekanntlich schwieriger. Das spielte natürlich im Hinterkopf mit. Mein Gehalt war sehr ordentlich – so einfach drauf verzichten? Ein Problem.

Eine Selbständigkeit – ja womit denn?

Leider wird der Wert älterer, gut ausgebildeter Fach- und Führungskräfte, die darüber hinaus über einschlägige Berufserfahrung verfügen, häufig nicht ausreichend geschätzt. Noch immer ist der Jugendwahn in Unternehmen verbreitet. Ein Umdenken wird meiner Meinung nach kommen, aber drauf zu hoffen, ist keine gute Option für dich, da du wertvolle Zeit verschenkst.

Immer mehr Menschen stecken in derselben Situation wie du. Während manche darin verharren, ziehen andere daraus Konsequenzen. Die Zahl derjenigen, die den Sprung in die Selbständigkeit wagen und etwas vollkommen anderes beginnen, ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen.

Perspektiven-Wechsel: Mach’ den Neustart zu deinem Vorteil

Still und heimlich oder auch unter massiven „Geburtswehen“ ist dein Wunsch nach beruflicher Veränderung gereift. Und da ist er plötzlich wieder: Der tief vergrabene Traum von der wahren Berufung, von Selbstverwirklichung, von einem selbstbestimmten und eigenverantwortlichen beruflichen Handeln in deinem Traumjob.

Ein beruflicher Neustart ist auch für dich eine Riesenchance. Trau dich, deine eigene Chefin zu sein und zu leben, was dich glücklich und zufrieden macht.

Das Gefühlschaos beim Karrierewechsel – damit musst du rechnen

Toller Gedanke, oder? So erfüllend, so frei, wenn da nicht diese anderen Gefühle wären, die den Karrierewechsel deutlich erschweren. Die Emotionen, durch die du in einer solchen Phase gehst, sind ein fast unerträgliches Wechselspiel von Angst, Aufregung und Sehnsucht, Begeisterung und Selbstzweifel, dem Wunsch nach Sicherheit, Verlustängsten und Risiko und der Wut auf sich selbst, nicht sofort ganz mutig zu sein.

Jeden Tag sortieren sich diese Gefühle neu und intensivieren das innere Auf und Ab. Ein bisschen wie bei einer endenden Paarbeziehung – so was in der Richtung und von ähnlich wichtiger, lebensbestimmender Bedeutung ist eine „zu Ende gehende“ Karriere ja auch.

Auch das ist ein Szenario, das alle erleben, die über einen Karrierewechsel in die Selbständigkeit nicht nur nachdenken.

Mit Strategie zum Erfolg

Wer über Reserven und ein gutes finanzielles Polster verfügt und obendrein noch Rückhalt in der Familie hat, wird es aufgrund der Sicherheiten einfacher haben. Allerdings schützt auch diese finanzielle und emotionale Sicherheit nicht vor dem beschriebenen Gefühlschaos, das dich in der Anfangsphase mehr oder weniger begleiten wird.

Der Schritt in die Selbstständigkeit ist dann noch viel beängstigender, wenn du nicht in der gleichen Branche bleiben, sondern deiner Karriere eine vollkommen andere Richtung geben möchtest.

Wichtig ist, gut vorbereitet die ersten Schrittchen zu wagen. Mit diesen Schritten wirst du immer sicherer und der Weg ergibt sich sozusagen beim Gehen.

Auf die eigenen Stärken vertrauen: Glaub an dich und sei DU!

Der Lohn für deinen Mut und deine Mühen: Am Ende dieses Weges steht nicht nur eine sinngebende Arbeit, die dir Spaß macht. Es wird viel mehr sein. Du wirst ein komplett neues Leben führen mit einer viel höheren Zufriedenheit, die sich auf alle Lebensbereiche auswirkt. Vielleicht wirst du deine wahre Berufung finden, die du über viele Jahre nicht wahrhaben wolltest oder bisher nicht kanntest.

Auch wenn du es im Moment gar nicht so siehst: Glaube mir, du bist aufgrund deiner Qualifikation und Berufserfahrung längst eine Expertin in dem, was du tust und wie du es tust und verfügst über hervorragende Voraussetzungen. Das ist ein wertvoller Schatz und viel mehr, als z.B. junge Existenzgründer vorweisen können. Und es gibt eine Methode, die die Chancen deutlich erhöht, erfolgreich in die Selbständigkeit zu starten.

Kein Karriereumbruch kommt aus dem Nichts. Es handelt sich dabei immer um eine Entwicklung, die nach einem ganz bestimmten Muster abläuft. Bei jedem. Du magst vielleicht fast verzweifeln, weil es auf den ersten Blick so aussieht, als ob es sich um zufällige Ereignisse und um ein wenig zielgerichtetes Verhalten handelt und weil du deiner Meinung nach so gar nicht voran kommst. Ist wirklich bei jedem so und muss auch so sein – ja leider – aber es gibt Abkürzungen.

Meine Tipps für unsichere Phasen bei der beruflichen Neuorientierung

Ich möchte dir einige Tipps geben, wie du mit diesen unsicheren Phasen umgehst und nicht von deinem Weg in die berufliche Neuorientierung abkommst:

1. Versuche ruhig zu bleiben. Nimm diese Phasen von Zweifel als Teil deines Karriereumbruchs an. Diese innere Zerrissenheit ist nicht nur normal, sondern immens wichtig, damit die Veränderung gelingt. Auch wenn du manchmal den Eindruck hast, du müsstest dein Problem schneller lösen können.

2. Lasse dich nicht von anderen Menschen verrückt machen. Und bitte auch nicht von dir selbst. Vertraue auf dich und wäge vorher sorgfältig ab, mit wem du über deine Pläne sprichst. Ein kleiner Kreis von Vertrauten reicht vollkommen aus. Achte darauf, dass es Menschen sind, die dich unterstützen und in deinem Tun bestärken. Häufig sind das nicht die nächsten Angehörigen…

3. Höre auf dem Weg der beruflichen Neuorientierung auch auf deine Intuition, die dir neue Möglichkeiten eröffnet. Du musst nicht verzweifelt nach dem einen richtigen Weg suchen. Entspanne dich und du wirst sehen, dass es immer mehrere Möglichkeiten gibt. Auch deine Persönlichkeit hat mehrere Facetten, und die wirst du in diesem Prozess der Veränderung entdecken. Alles wird sich auf dieser spannenden Reise finden.

In meinem kostenlosen E-Book erfährst du, warum dein bisheriges Leben dich auf ideale Weise auf den Karriereumbruch und auf einen beruflichen Neustart vorbereitet hat. Wie du aus dem „Corporate Life“ aussteigst und dir ein eigenes Business aufbaust, für das du viel mehr brennen wirst als für deinen bisherigen Job, auch das liest du in meinem E-Book.

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