Herausforderungen meistern – das weckt den Ehrgeiz und spornt zu außergewöhnlichen Leistungen an.

Wer sagt, er suche eine neue berufliche Herausforderung, der hält Ausschau nach einem neuen Job und wünscht sich natürlich eine spannende und reizvolle Tätigkeit, eine die ihn anspornt und keine, die ihn langweilt.

Herausforderung ist ein überwiegend positiv besetzter Begriff. Er wird auch gerne als lösungsorientiertes Wort verwendet, wo man nicht von einem „Problem“ sprechen will, was für die Herangehensweise auch tatsächlich hilft. Das hast du bestimmt auch schon erfahren.

Herausforderungen meistern, das impliziert eine sportliche Herangehensweise an ein Thema oder an eine Aufgabe, die schwierig erscheint und meist tatsächlich auch ist.

Herausforderungen meistern bringt uns an Grenzen

Das neue Projekt, der Vortrag, der neue Job, die Trennung vom Arbeitgeber, das Bewerbungsgespräch, das Meeting mit dem schwierigen Kunden – Situationen, in denen wir häufig Neuland betreten und die uns unsicher machen, weil sie ungewohnt sind und uns an unsere Grenzen bringen. An die Grenzen der Komfortzone, die wir überschreiten oder zumindest verschieben müssen, wenn wir neue Herausforderungen meistern wollen.

Letzte Woche bin ich „frisch“ von meiner großen sportlichen Herausforderung zurückgekehrt. Der Cape Epic, eines der schwersten Mountainbike-Etappenrennen der Welt. In 8 Tagen 630 km und 16650 Höhenmeter durch Südafrika.

Dieses Event sowie die vielen Monate davor, führte mir SEHR deutlich vor Augen, wie es ist, wenn man sich auf gänzlich unbekanntes Terrain begibt. Es hat mir gezeigt, wie furchteinflößend es sich anfühlt, wenn man das „Geländer loslassen muss“ und es hat mich einmal mehr gelehrt, wie es trotz aller Bedenken und Ängste doch geht.

Aber warum überhaupt neue Herausforderungen meistern?

Vielleicht stellst du dir die Frage: „Ist das denn wirklich notwendig? Kann nicht einfach alles so bleiben wie es ist? Vertraut, gewohnt und einfach. Müssen wir uns immer so einen Stress machen?“

Nun ja, zum einen können wir uns Herausforderungen nicht immer aussuchen und sie damit auch nicht immer vermeiden. Wenn du zum Beispiel gekündigt wirst oder dein Arbeitgeber die Erledigung einer bestimmten Aufgabe erwartet, hast du in der Regel keine Wahl.

Zum anderen empfehle ich dir, dass du dich freiwillig und bewusst immer wieder neuen Herausforderungen stellst. Weil du daran wächst.

Nur wenn du an deine Grenzen gehst, trainierst du deine Fähigkeiten. Das ist wie beim Sport. Die Muskeln wachsen nur, wenn du an die Grenzen gehst.

Das verursacht nicht nur Mühe, Anstrengung und ja, sogar Schmerzen, sondern auch Angst. Das ist ein gutes Signal, denn dort wo die Angst ist, sind deine Grenzen und damit dein größtes Wachstumspotenzial.

„Wachstumspotenzial schön und gut. Aber muss man denn unbedingt immer weiterwachsen? Kann man es denn nicht auch einfach mal gut sein lassen? Den Job einfach bis zum Lebensende machen, in der Firma bleiben, die man in- und auswendig kennt, das tun, was einem leicht von der Hand geht?“

Meiner Meinung nach nein. Leben heißt wachsen. Stillstand bedeutet Rückschritt. Wenn eine Pflanze aufhört zu wachsen, dann stirbt sie. Und auch dein Geist will wachsen. Deshalb wirst du unzufrieden, wenn nichts Neues mehr passiert, sich nichts mehr bewegt. Darum wird dein Selbstvertrauen immer kleiner, wenn es keine Bestätigung bekommt.

Und deshalb lautet mein Motto:
Don’t limit your Challenges, challenge your Limits.

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Berufliche Veränderungen sind große Herausforderungen

Freiwillig oder nicht, eine berufliche Veränderung, z.B. der Schritt in die Selbstständigkeit, ist eine riesengroße Herausforderung. Natürlich, denn sie hat massiven Einfluss auf deine Zukunft, auf dein ganzes Leben.

Kein Wunder, dass sich viele mit der Entscheidung zu diesem Schritt schwer tun. Oft geschieht er nur, wenn’s gar nicht mehr anders geht. Dabei ist der bessere Startpunkt, so lange du selbst bestimmen kannst. Klar kann das schief gehen und das ist gar nicht schlimm. Denn Herausforderungen meistern, das ist toll.

Daran kann man Gefallen finden. Danach kann man süchtig werden. Denn: Wenn du eine Herausforderung gemeistert hast, wirst du dich so voller Kraft fühlen, so stolz auf dich sein und das Gefühl haben, dass dich auch in Zukunft so schnell nichts umhauen wird. Die Angst wird bei der nächsten Herausforderung wiederkommen, aber du wirst dich an sie gewöhnen und lernen, damit umzugehen. 🙂

Und erstaunlicherweise ist dieses Hochgefühl mit der richtigen Einstellung gar nicht vom Endresultat abhängig. Herausforderungen annehmen ist schon die Garantie für einen gewaltigen Schub für dein Selbstbewusstsein.

Herausforderungen meistern – 3 grundlegende Voraussetzungen

Im Wesentlichen sind es 3 Dinge, die wichtig sind:

  1. Zu allererst brauchst du den Mut, um den ersten Schritt zu machen und wirklich loszulegen und danach
  2. die Disziplin, um am Ball zu bleiben, trotz aller Mühe. Das heißt, keine Verschieberitis, keine Ausreden, keine Bequemlichkeit, kein Rückzieher.
  3. Alles in allem geht’s wesentlich leichter, wenn du deine Einstellung zu Herausforderungen veränderst. Sehe sie nicht als Bedrohung, sondern freu‘ dich: Super, eine Herausforderung! Da kann ich wachsen und lernen!

Übe Herausforderungen. Stelle dich Herausforderungen. Mit jeder bewältigten Herausforderung wächst du ein Stück. Und das fühlt sich super an!

Deshalb mein Rat: Nehme nicht nur Herausforderungen an, wenn sie deinen Weg kreuzen oder du sie dir nicht aussuchen kannst. Suche sie sogar ganz bewusst. So wie ich mich letzten Monat einer der größten Herausforderungen meines Lebens gestellt habe… Freiwillig, ganz bewusst.

Ich wollte mal wieder RICHTIG wachsen, weil mir Wachstum Spaß macht und ich dieses Hochgefühl liebe.

Für diese Story und meine 23 besten und aktuellsten „Trainingstipps“, wie du Herausforderungen meisterst, kannst du dir hier downloaden. Kostenlos natürlich.

Freue dich auf meine eigene Story meiner aktuellsten, spannenden Herausforderung. Ich nehme dich mit auf mein aktuellstes „Abenteuer“ und erzähle dir, was ich gelernt habe und was du dir abschauen kannst.

Photo by Sabine Votteler