Fast geflohen bin ich damals aus diesem Gespräch. Nach dem „Wir möchten uns von Ihnen trennen“ habe ich im Grunde gar nichts mehr gehört, war wie betäubt, habe ein Lächeln aufgesetzt, mir ein „Dann ist ja alles geklärt“ abgerungen und bin davongestürmt. Zwanzig Jahre Berufserfahrung, aufgestiegen bis zur Marketing-Direktorin, und trotzdem hat es mich am Ende erwischt. Wie man sich nach der Kündigung verhalten sollte, wusste ich in dem Moment überhaupt nicht.
Höre die Podcast-Episode hier:
Was in mir damals mental vorging und wie tief mich das getroffen hat, habe ich schon einmal in einer eigenen Episode erzählt, du findest sie in meinem Beitrag über die Krise nach der Kündigung. In dieser Folge hier geht es um die Zeit danach, um die Wochen, in denen du noch mal in die Firma musst, dein Gesicht wahren und einen souveränen Abgang hinlegen willst.
Eine Kündigung zu bekommen ist schrecklich, für so ziemlich jeden. Besonders dann, wenn du dir nichts hast zuschulden kommen lassen, wenn du über Jahre loyal warst, das Unternehmen vielleicht sogar mit aufgebaut hast und nach Jahrzehnten einfach vor die Tür gesetzt wirst. Das hat oft mit Umstrukturierung zu tun, manchmal mit dem Alter, aber sehr häufig überhaupt nichts mit deiner eigentlichen Leistung. Das erkennt man in dem Moment nur leider nicht. Schlimmer noch, du führst es nicht auf die Umstände zurück, sondern auf dich selbst, auf deine Persönlichkeit, auf deinen Wert als Mensch. Genau da war ich auch mal.
Folge 228 als Video anschauen:
Derzeit trifft es ungewöhnlich viele Führungskräfte. Rund 49.000 Manager waren zuletzt ohne Job, vor allem Geschäftsführer, Abteilungs- und Bereichsleiter, ein Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr, laut Arbeitsagentur so viele wie seit rund zehn Jahren nicht mehr.
Häufig mit einer ordentlichen Abfindung, und dennoch ist es jedes Mal ein Tritt in die Magengrube. Ich hatte in meiner Beratung noch nie jemanden, an dem so eine Kündigung wie kaltes Wasser abgeperlt wäre. Bei allen war es eine riesige Kränkung, ein riesiger Schlag für den Selbstwert.
Warum sich das so persönlich anfühlt
Du fragst dich, wie das sein kann. Warum ich? Wie können die nur, nach allem, was ich für diese Firma geleistet habe? War das denn alles nichts wert? Du steckst in einem Strudel der widersprüchlichsten Gefühle, einer reinsten Achterbahnfahrt, wie bei einer privaten Trennung auch. Wut, Angst, Rachegelüste, Selbstzweifel, all das löst einander ab.
Und wenn es einen trifft, muss man gleichzeitig noch das Gesicht wahren, jedenfalls dann, wenn man noch mal in die Firma kommen muss. Es gibt die Fälle, in denen man sofort alles einpackt und geht. Aber es gibt eben auch die, die bis zum Monatsende oder einem vereinbarten Zeitpunkt weiter im Job bleiben und die Übergabe machen. Dabei souverän zu bleiben, das ist für viele alles andere als einfach. Ein Balanceakt, der unter anderem auch darüber entscheidet, ob dein Neustart leicht oder schwer wird.
Wie du dich nach der Kündigung verhalten solltest, gilt schon im Gespräch
Das Wichtigste zuerst, und zwar für den Moment, in dem dir diese Hiobsbotschaft überbracht wird. Bleib nach Möglichkeit ruhig. Versuch nichts zu rechtfertigen, sprich keine Versäumnisse an und gestehe schon gar keine eigenen ein. Sätze wie „Vielleicht habe ich da wirklich nicht richtig gehandelt“ haben hier keinen Platz mehr. Zum einen ist es dafür zu spät, zum anderen schadest du dir damit, weil so eine Aussage spätere Verhandlungen erschweren kann. Sag also besser wenig. Ein „Ich lasse das erst mal sacken“ reicht völlig. Hör einfach nur zu.
Und unterschreib auf keinen Fall sofort irgendetwas. Falls dir direkt etwas vorgelegt wird, lass dich nicht drängeln, das wäre ohnehin höchst unseriös. Mach dir bewusst, dass du hier einer von zwei Verhandlungspartnern bist. Du bist nicht hilflos ausgeliefert, du musst nicht alles akzeptieren, und vor allem musst du nicht das erste Angebot annehmen. Studien zufolge akzeptieren zwei Drittel aller Betroffenen genau das, meistens, weil sie so getroffen sind und die Sache einfach nur hinter sich bringen wollen. Taktisch ist das ziemlich unklug.
Warum ein Anwalt mehr ist als juristischer Beistand
Viel klüger ist es, einen Experten hinzuzuziehen, einen Arbeitsrechtler. Und das ist nicht nur klüger, sondern auch enorm entlastend. Für mich war das damals Gold wert. Der Anwalt, den ich hatte, war so entgegenkommend und so kümmerig, der hat mir gesagt, ich solle meinen Dienst jetzt professionell bis zum Ende tun, mir nichts zuschulden kommen lassen und über die Sache in der Firma mit niemandem reden. Alles Weitere übernehme er.
Und das hat er wirklich gut gemacht. Ich habe am Schluss noch mal ein ganz anderes Angebot bekommen als das ursprüngliche.
Aber fast wichtiger war die emotionale Seite. Im ersten Moment hatte ich mich gefühlt wie aussätzig, gekündigt, bald arbeitslos, wahrscheinlich einfach nicht mehr gut genug. Er hat mir dieses Gefühl sofort genommen, weil er in meiner Kündigung einen ganz normalen Vorgang sah, den er aus seinem tagtäglichen Geschäft kannte. Dieser nüchterne Blick hat mir wahnsinnig gut getan, und weil er die Verantwortung für die Verhandlungen übernahm, konnte ich in den nächsten Tagen gefasst ins Büro gehen.
Leg dir einen Satz zurecht, bevor dich jemand fragt
Etwa drei Wochen musste ich noch durchhalten, und für mich fühlte sich das an wie ein Spießrutenlauf. Du denkst ständig, hoffentlich fragt mich keiner, und was sage ich bloß, wenn doch? Du willst nicht darüber reden, hast Angst, emotional zu werden, vielleicht sogar in Tränen auszubrechen. Denn schon eine harmlose Frage von jemandem, der gar nicht weiß, was gerade los ist, kann dich zutiefst treffen.
Deshalb ist es eine gute Idee, dir eine kurze Erklärung zurechtzulegen, einen Satz, den du ein paarmal vor dich hin übst, damit er dir über die Lippen kommt, wenn du gefragt wirst. So etwas wie „Das Unternehmen orientiert sich neu, deshalb passt es nicht mehr und wir trennen uns.“ Fertig. Ohne Schuldzuweisung, ohne Nachkarten, ohne Groll, selbst wenn es in dir drin gerade richtig grummelt und kocht. Nicht „die wollen mich nicht mehr“, sondern schlicht, es passt nicht mehr.
Hol dir Unterstützung, und mach nicht meinen Fehler
Du darfst dir auch im Privaten Menschen suchen, die dich stützen. Nicht nur den Anwalt, sondern Freunde und Familie, Menschen, denen du vertraust. Ich würde dabei selektiv vorgehen, mir überlegen, wer mir wirklich hilft und wer mich eher ins Bockshorn jagt und mir mit düsteren Jobprognosen Angst einredet.
Ich habe damals den Fehler gemacht, es außer meinem Partner niemandem zu erzählen. Das war im Nachhinein, ehrlich gesagt, dumm. Denn damit verhinderst du, dass andere für dich mitdenken, die Augen und Ohren offen halten, dir eine Empfehlung geben oder eine Idee haben, wie deine Zukunft aussehen könnte. Wenn es irgendwie geht, sprich also darüber.
Und wenn du Sport machst, umso besser, das lenkt ab. Ansonsten geh raus in die Natur. Mach Dinge, die deinen Kopf ein Stück weit ausschalten, dieses ewige Gedankenkarussell stoppen und die grauen Zellen durchlüften. Das hilft enorm, um aus der Grübelfalle herauszukommen, in der so viele stecken.
Warum das ewige „Warum“ dich nur aufhält
Wir nehmen so eine Kündigung persönlich, sehen sie als Angriff, suchen den Fehler meistens bei uns. Und dann liegst du nachts wach und fragst dich, wie es weitergeht, ob es überhaupt noch Chancen für dich gibt. Da kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, die gibt es. Vielleicht siehst du sie gerade nicht, ich habe sie damals auch nicht gesehen, aber das ist deiner momentanen Gefühlslage geschuldet und nicht die Realität, auch nicht in wirtschaftlich angespannten Zeiten.
Dieses Grübeln, dieses ständige Warum, warum, warum, bringt dich nicht weiter. Es ändert nichts an der Situation, und die wahren Gründe wirst du ohnehin nie erfahren. Meistens hat es mit dir nämlich gar nichts zu tun. Dir immer wieder aufs Neue die Frage zu stellen, warum ausgerechnet ich, das lähmt dich nur und hindert dich daran, schneller abzuschließen. Und ein Stück weit abschließen musst du, damit du dich wieder für Neues öffnen kannst.
Natürlich darfst du gekränkt sein, verletzt, beleidigt. Natürlich darfst du Zeiten haben, in denen du deine Wunden leckst, unbedingt, das braucht Raum. Aber richte dich parallel nach vorne aus. Für mich war der beste Umgang damals der Gedanke: Es hat halt einfach nicht mehr gepasst. Wir haben ja mal gepasst, das Unternehmen und ich, viele Jahre lang. Und jetzt eben nicht mehr. Warum, wieso, wer Schuld hat, völlig egal. Alles andere ist Interpretation.
Warum du dich nach der Kündigung professionell verhalten solltest, bis zum letzten Tag
Deshalb, tritt professionell auf, auch wenn du nach deiner Entlassung noch mal in die Firma musst. Keine Gefühlsausbrüche, keine Vorwürfe, keine Rechtfertigungen, kein Lästern, und schon gar keine bösen E-Mails an irgendwen. Das sollte selbstverständlich sein, es kann deine Position sonst schwächen. Dazu kommt, dass du vielleicht in derselben Branche noch mal woanders Fuß fassen willst, und schlechter Stil spricht sich herum. Man begegnet sich immer zweimal im Leben. Es ist immer gut, wenn du erhobenen Hauptes und mit einem souveränen Gefühl vom Spielfeld gehst, weder als Loser noch als Grantler, so neutral wie irgend möglich.
Ich weiß, das ist schwer. Aber versuch es, wirklich dir zuliebe.
Solltest du dich krankschreiben lassen?
Davon würde ich eher abraten. Denn meistens steckt dahinter einer von zwei Impulsen, entweder willst du der Firma noch eins auswischen, oder du willst da einfach nicht mehr hin. Ich verstehe beides, aber weiter bringt dich keins von beiden. Die einzige Ausnahme ist, wenn du wirklich, wirklich nicht mehr kannst. Es gibt Menschen in sehr verantwortungsvollen Positionen, die innerlich so gebrochen sind, dass sie die Kraft für die nötigen Entscheidungen schlicht nicht mehr aufbringen. Wer psychisch so angeschlagen ist, für den ergibt eine Krankschreibung durchaus Sinn.
Erwarten wird niemand, dass du dich in den letzten Wochen noch mit Vollgas reinhängst. Aber verlässlich darfst du trotzdem bleiben. Du weißt selbst am besten, wie viel es dir wert ist, deine Themen sauber abzuschließen und deine Projekte geordnet zu übergeben. Das ist nicht nur eine Frage des Anstands gegenüber deinem Arbeitgeber. Du brauchst später noch dein Zeugnis, vielleicht sogar mal eine Referenz von deinem Exchef, und, was viele im ersten Moment vergessen, wer alles ordentlich hinterlässt, geht am letzten Tag mit erhobenem Kopf. Krankschreiben heißt, du drückst dich vor genau dieser Zeit, und damit fällt auch alles weg, was ein sauberer Abgang dir eigentlich mitgibt.
Plane, wer wann wovon erfährt
Vor den letzten Tagen hatte ich Angst. Was sage ich, wenn mich jemand anspricht? Bei welchen Meetings bin ich überhaupt noch dabei, und wie komisch wird das, wenn ich weiß, dass alles, was ich sage, gar nicht mehr relevant ist? Deshalb hatte ich mit meinem Chef eine klare Vereinbarung. Wir haben genau überlegt, wann wir es offiziell machen und wer es wem sagt. Meinem Team habe natürlich ich es gesagt. Mir war wichtig, dass ich am Hebel saß und nicht über mich etwas erzählt wurde, sondern dass ich selbst sagen konnte, so sieht es aus, ich bin dann raus.
Stimm dich also mit deinem Chef und der Personalabteilung ab, sorgt für ein gemeinsames Wording, eine Message. In der Regel einigt man sich da sehr gut. Bei mir haben sich alle an die Absprachen gehalten, sowohl an das Was als auch an das Wann und Wer-wem. Was du auf keinen Fall tun solltest, ist, auf dem Rückweg aus dem Besprechungszimmer direkt jedem zu erzählen, dass sie dich gerade rausgeschmissen haben.
Der letzte Tag darf leicht sein
Den letzten Tag selbst habe ich dann relativ einfach hinter mich gebracht. Ich bin nur noch rumgegangen und habe mich verabschiedet. Natürlich gab es Menschen, die versucht haben, sich auf meine Seite zu schlagen, „ich verstehe gar nicht, warum die das machen“. Darauf habe ich mich nicht eingelassen, das habe ich an dem Punkt nicht mehr gebraucht. Ein paar Wochen vorher hätte mir so ein Zuspruch vielleicht gutgetan, aber da war ich längst so distanziert, dass ich weder Mitleid noch „du warst doch so ein cooles Managementmitglied“ hören wollte. Ich wollte einfach nur noch gehen.
Von den Leuten, die dir wichtig sind, verabschiede dich persönlich, vom Rest genügt eine kurze, wertschätzende Mail, in der du dich für die Zusammenarbeit bedankst. Mein Team habe ich später extra privat verabschiedet, bei einer kleinen Abschiedsparty. Da ging es dann gar nicht mehr um die Firma oder die Trennung, nur noch um Spaß und Leichtigkeit. So darf es enden.
So verhältst du dich nach der Kündigung, kurz zusammengefasst
Damit du nicht im emotionalen Chaos versinkst und dir selbst zum Opfer fällst, hier das Wichtigste auf einen Blick:
- Gefühlsausbrüche schwächen dein Image, und fast noch wichtiger, sie schwächen dein ohnehin angekratztes Ego, weil du dich hinterher maßlos über dich selbst ärgern wirst.
- Lass dich zu nichts drängen, nimm dir die Zeit, Aufhebungsvertrag, Freistellung und Abfindung von einem Arbeitsrechtler prüfen zu lassen.
- Plane deine Kommunikation, überlege dir deine Antwort auf Nachfragen und stimm mit der Firma ab, wann du wem was sagst.
- Lass Emotionen zu, aber an der richtigen Stelle, raus dürfen sie, nur bitte nicht in der Firma.
- Bleib professionell bis zum Ende, auch bei deiner Arbeit, denn eine ordentliche Übergabe ist wichtig für dein Zeugnis, deine Referenzen und dein Selbstbewusstsein.
- Verabschiede dich passend, persönlich von den Menschen, die dir wichtig sind, per Mail vom Rest.
Es ist mir passiert, es ist schon vielen passiert, und gerade jetzt passiert es besonders häufig, dass jemand trotz guter Leistung und langer Zugehörigkeit gekündigt wird. Für jeden ist es erst mal ein riesiger Schock. Und jeder übersteht es. Es ist im Grunde schrecklich und gleichzeitig etwas ganz Normales. Vielleicht hilft dir allein schon diese Einsicht.
Übrigens hat mich zu genau diesem Thema auch die Wirtschaftswoche interviewt, den Artikel „Souverän im Abgang“ findest du in der aktuellen Printausgabe (WirtschaftsWoche N° 31).
Wenn du gerade selbst in dieser Situation steckst, das Gefühl hast, dass gerade wenig geht, du dir wenig zutraust und einfach nicht weißt, wie es weitergehen soll, dann lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Strategiegespräch ein. Wir telefonieren, du erzählst mir, wo du stehst und wo du hinwillst, und ich sage dir meine ehrliche Einschätzung. Bisher ist noch jeder erleichterter aus diesem Gespräch gegangen, als er reingekommen ist, meistens mit ein paar Ideen mehr, als er vorher hatte.
Den Link zu meinem Terminkalender findest du hier: https://sabinevotteler.youcanbook.me
Häufige Fragen zum Verhalten nach der Kündigung
Mir wurde überraschend gekündigt, was muss ich jetzt beachten?
Bewahr im ersten Moment so viel Ruhe wie möglich und triff keine schnellen Entscheidungen. Unterschreib nichts sofort, gestehe keine Versäumnisse ein und hol dir einen Arbeitsrechtler an deine Seite, der Kündigung und Abfindung prüft. Danach geht es darum, in den verbleibenden Wochen professionell zu bleiben, deine Kommunikation zu planen und dir im Privaten Menschen zu suchen, die dich stützen.
Wie verhalte ich mich richtig, nachdem ich gekündigt wurde?
Bleib im Kündigungsgespräch ruhig, rechtfertige dich nicht und gestehe keine Versäumnisse ein. Unterschreib nichts sofort und zieh einen Arbeitsrechtler hinzu. In den verbleibenden Wochen arbeitest du zuverlässig weiter und übergibst deine Projekte ordentlich. Wie du dich nach der Kündigung verhalten solltest, entscheidet mit über dein Zeugnis, deine Referenzen und den Ruf, der dir in die nächste Position vorauseilt.
Was muss ich beachten, wenn ich einen Aufhebungsvertrag angeboten bekomme?
Lass dich zu nichts drängen, du musst nicht sofort unterschreiben, das wäre unseriös. Zwei Drittel aller Betroffenen akzeptieren das erste Angebot, was taktisch unklug ist. Lass Aufhebungsvertrag und Abfindung vorher von einem Arbeitsrechtler prüfen, oft ist noch mehr drin, als zunächst auf dem Tisch liegt.
Ist es klug, mich nach einer Kündigung krankschreiben zu lassen?
Meistens nicht. Oft steckt dahinter der Wunsch, der Firma eins auszuwischen oder sich vor der unangenehmen Zeit zu drücken, und beides schadet dir eher. Ein sauberer Abgang mit Zeugnis und Referenzen bringt dir mehr. Sinnvoll ist eine Krankschreibung nur, wenn du wirklich in eine tiefe Krise geraten bist und keine Kraft mehr für die Verhandlungen findest.
Wie sage ich meinen Kollegen, dass ich gekündigt wurde?
Leg dir vorher einen kurzen Satz zurecht und übe ihn ein paarmal, damit er dir im entscheidenden Moment über die Lippen kommt. Formuliere ihn ohne Schuldzuweisung, zum Beispiel „Das Unternehmen orientiert sich neu, deshalb trennen wir uns.“ Stimm außerdem mit deinem Chef und der Personalabteilung ab, wer wann wovon erfährt.



