Weiterentwicklung in der Selbstständigkeit Interview Stefanie Diller

Weiterentwicklung in der Selbstständigkeit – eine Tür geht zu, eine andere auf


Mein Interview-Gast Stefanie Diller sorgt dafür, dass Menschen mehr „Bämm“ in ihrem Auftritt haben. 🙂 Stefanie ist heute Stil- und Image-Beraterin, begann ihre Karriere nach dem Studium jedoch im Konzern. Warum sie ausstieg und wie sich die stetige Weiterentwicklung in der Selbstständigkeit seit nun schon über 20 Jahren ergab, erzählt sie in dieser Podcast-Episode:

 

Stefanie lernte Schneiderin, studierte Modedesign und war dann viele Jahre bei der Otto-Gruppe in verantwortlicher Position im Textileinkauf. Als sie die grauen Stellwände des Konzerns nicht mehr sehen konnte, verschlug es sie in eine PR-Agentur und danach zur GALA.

Der Job bei Otto war super – trotzdem nach einigen Jahren nicht mehr das richtige. Sie hatte nicht das Gefühl, dass die Platzierung der richtigen Produkte mit dem Ziel des meisten Profits wirklich etwas veränderte.

„Ich wollte schon immer Dinge bewegen und voranbringen und etwas Sinnvolles tun“, meint Stefanie. 

 

Der erste Entwicklungsschritt: „Einfach“ kündigen

„Der Knoten platzte beim Mittagessen.“ Die Kollegin, mit der sie sich jeden Tag zur Mittagspause verabredete, erteilte ihr eine Abfuhr: „Ich will nicht mehr mit dir Mittagessen gehen. Du meckerst nur noch. Entweder du hörst damit auf oder du änderst was.“

Das saß. Und sie merkte: Die Kollegin hatte recht. Am nächsten Tag kündigte sie. Und fühlte sich unglaublich befreit!

Das ist kein Einzelfall. Ein Ereignis, oft eine Kleinigkeit, bringt etwas ins Rollen, triggert einen Entschluss. Plötzlich entstehen Klarheit und Entscheidungskraft.

Sie wollte mehr bewirken und mehr Einfluss nehmen und versuchte es in einem kleineren Unternehmen. In einer PR-Agentur kümmerte sie sich um die Mode-Kunden. Doch das war nicht der ideale Job. Ihr weiterer Weg führte sie als VIP-Beauftragte zur GALA.

 

Was bitte macht eine VIP-Beauftragte?

Bei der GALA war Stefanie dafür zuständig, dass die fotografierten Prominenten gut aussahen. Sie kümmerte sich um deren Erscheinungsbild, kleidete sie perfekt ein – Schauspieler, Politiker und Moderatoren.

Das gelang ihr so gut, dass sie von diesen Menschen immer mehr Anfragen bekam, sie auch privat in Sachen Mode zu beraten. Das brachte sie auf die Idee, dass sie sich vielleicht selbstständig machen könnte. 

 

Selbstständigkeit ausprobieren, erleben, spüren

Anfangs zögerte sie, weil sie sich überhaupt nicht sicher war, ob sie das wirklich konnte. Ganz pragmatisch probierte sie es einfach aus und begleitete dazu eine Woche lang einen Stylisten als seine Assistentin. Um zu spüren, wie das ist. Und der hatte keine Zweifel: Du kannst das!

So wagte sie den Sprung und wurde zunächst Stylistin. Sie arbeitete zum Beispiel für Fotoshootings. Dabei wurde ihr bewusst, dass es einfach war, Menschen mit einer guten Figur anzuziehen, die alles tragen konnten.

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Weiterentwicklung in der Selbstständigkeit 50plus

Persönliche Weiterentwicklung – Weiterentwicklung in der Selbstständigkeit

Als sie selbst älter wurde und ihre Erfahrung wuchs, wurde ihr immer wichtiger, Menschen nicht nur schön anzuziehen, sondern sie damit ins Wachstum zu bringen. Nicht nur äußerlich. Ihnen zu zeigen, was sie aus sich machen können. Und so „schlich“ sich die Stilberatung, zunächst als zweites Standbein, in ihr Business ein. Erst 2015 stieg sie komplett auf Stilberatung um.

Eine weitere Entwicklung war die von einem analogen zu einem digitalen Business. Wo sie als Stylistin noch Foto-Mappen mit Arbeitsbeispielen anfertigen musste, einen Agenten als Vermittler brauchte und ihre Arbeit zu festgelegten Terminen vor Ort erledigen musste, arbeitet sie heute, vor allem für ihre Privatkunden, überwiegend virtuell.

Schon seit 7 Jahren bietet Stefanie Online-Beratungen an. Individuell, in Gruppen und auch als kompakte Online-Kurse. 

Dabei geht es ihr immer darum, den Menschen in seiner Persönlichkeit zu erfassen und für seine Rolle anzuziehen. Dabei das zu unterstützen, was ihn ausmacht, damit er authentisch gut aussehen kann. 

 

Weiterentwicklung in der Selbstständigkeit bedeutet immer wieder Neues lernen

Die Selbstständigkeit war nicht immer einfach. Natürlich nicht. Am Anfang verdiente Stefanie weniger als in der Anstellung, war auch mal ein halbes Jahr arbeitslos. 

Es gibt viele Fragen, wenn man sich selbstständig macht. Und ja, sie stolperte auch ein paar Mal.

Aber sie wuchs an den Herausforderungen und konnte dabei selbst gut ihre Entwicklung beobachten und reflektieren.

Wenn eine Tür zugeht, geht eine andere auf. So wie in diesem Sprichwort ist es ganz häufig in der Selbstständigkeit.

„Als Selbstständiger brauchst du einen viel größeren Horizont, denn du musst dich um viel mehr Bereiche kümmern als in der Anstellung. Und genau das macht es so spannend. Aber“, rät Stefanie „wenn es Sachen gibt, die du wirklich hasst, dann gib diese ab, auch am Anfang schon. Damit du Zeit hast, die Dinge zu tun, die du gut kannst.“

 

Wie schätzt Stefanie ihre Situation heute ein? Ist sie zufrieden mit der Entwicklung?

Oh, ja!

„Ich verdiene weit mehr als jemals zuvor. Ich habe ein tolles Team. Ich muss mich nicht mehr nach Vorgaben richten, kann arbeiten, wann, wie und wo ich will. Ich kann mir meine Kunden aussuchen. Ich fühle mich sehr frei.“

Und wenn du das auch willst, dann gibt dir Stefanie diesen Rat noch mit:

Wenn es einen Traum gibt, gibt es auch eine Vision.

Und wenn es eine Vision gibt, dann kann ich ein Ziel daraus bauen.

Und dann kann ich meine nächsten Schritte Step by Step zu diesem Ziel gehen.

Wenn DU an deinem Auftritt gerne etwas verändern oder dich bei der Wahl deiner Frühjahrsgarderobe unterstützen lassen möchtest, dann besuche Stefanies Website (klick!)

Mit ihrem kostenlosen Stiltest kannst du herausfinden, wie es um dein Gespür für Mode geht. Probiere es aus: https://www.diller-yourself.de/stil-test/

 

Warum „Let’s talk about“?

Ich habe diese Reihe ins Leben gerufen, weil ich weiß, dass es eine ordentliche Portion Mut erfordert, aus der Angestelltenrolle in die Selbstständigkeit zu gehen. Und weil ich außerdem weiß, dass Vorbilder und Gleichgesinnte ein ganz wichtiger Schlüssel zum Erfolg sind.

Sie zeigen eben, dass es funktioniert. Dass nicht immer alles glattläuft. Dass der Erfolg nicht über Nacht kommt, dass jeder Hürden überwinden muss, dass es nicht nur Mut, sondern auch Durchhaltevermögen braucht.

Und sie erzählen, wie SIE es gemacht haben. Sie berichten über ihre ganz persönliche Geschichte, sprechen offen über ihre Ängste und auch über Misserfolge. Und natürlich über ihre eigenen Erfolgsrezepte.

 

WENN SIE ES GESCHAFFT HABEN, DANN SCHAFFST DU ES AUCH!

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