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Wähle weise, wie du deine Zeit verbringst


Es heißt, du bist, was du denkst.
Es heißt, du wirst, was du glaubst.
Es heißt, du bist die Kombination der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.

Bemerkenswert, wie sehr unser Erfolg zu beeinflussen ist
Beängstigend einerseits, aber andererseits und vielmehr doch auch voller Chancen. Wir haben es selbst in der Hand!

Ich kann gar nicht genug betonen, wie sehr ich das bestätigen kann – aus eigener Erfahrung.
Wie sehr ich selbst mich verändert habe, aufgrund dessen, womit und vor allem mit wem ich meine Zeit verbringe, seit ich vor ein paar Jahren aus meiner Karriere als angestellte Führungskraft ausgestiegen bin.

Zum Glück gezwungen
Damals habe ich begonnen, mir ein neues Netzwerk aufzubauen. Nicht, weil ich wusste oder ahnte, dass mich das als Mensch in meiner Entwicklung weiter bringen würden. Es war viel banaler. Ich habe mich selbstständig gemacht und brauchte Kunden. Netzwerken also aus der Not heraus, denn ich wollte Leute kennen lernen, die mir letztendlich einen Auftrag erteilten.

So habe ich angefangen, regelmäßig Veranstaltungen zu besuchen. Ich habe mich mit verschiedensten Leuten zum Kaffee verabredet, was ich vorher als Zeitverschwendung betrachtet hätte. Jetzt fiel das unter die Kategorie Kundenakquise. Ich habe mich mit neuen Themen beschäftigt, weil ich musste. Ich musste bestimmte Fachgebiete neu dazu lernen, ich musste für Kundenaufträge Dinge umsetzen, die ich selbst vorher noch nicht umgesetzt hatte. Ich habe in manchen Bereichen Unterstützung gebraucht und Menschen um ihren Rat gefragt.

Am Anfang war alles unangenehm
Netzwerken, Small Talk, Lunch-Meetings und Fragen – das war alles neu für mich. Und schwierig am Anfang. Auf diesem Weg, habe ich als Nebenerscheinung so immer mehr völlig neue Einsichten bekommen. Und es hat begonnen, mir Spaß zu machen.

Ich habe angefangen, mich immer mehr mit Unternehmertum zu beschäftigen und damit mit Unternehmern.
Ich war auf vielen Startup-Events, als „Oma“ unter Studenten. 😉
Ich habe begonnen, mich mit den Gesetzmäßigkeiten von Glück und Erfolg auseinander zu setzen.
Ich habe angefangen, mich für Themen der Persönlichkeitsentwicklung zu interessieren, für Mindset, Coaching, Meditation.
Ich habe mich stärker um mich und mein körperliches und seelisches Wohlbefinden zu kümmern.

Ich habe komplett neue Themen für mich entdeckt! Sogar solche, über die ich früher müde gelächelt habe. 😉

Warum Veränderung wichtig ist
Veränderung ist Wachstum. In der Natur ist Wachstum die Grundlage des Lebens. Was nicht wächst, das stirbt. Deshalb ist es meiner Meinung nach auch so frustrierend und lähmend, wenn du nichts bewegen kannst. Indem du dich veränderst, veränderst du die Welt um dich herum.
Auch ich habe mich Stück für Stück verändert. Unmerklich im Augenblick, aber wenn ich heute 3 Jahre zurück denke, dann sehe ich einen riesengroßen Unterschied!

In welche Richtung du dich und damit dein Leben veränderst, das liegt ganz bei dir.
Vor meiner Selbstständigkeit war ich gefangen in einem Hamsterrad, das sich immer schneller drehte. Ich hatte keine Zeit und keinen Kopf, auch nur mal rechts oder links zu schauen. Ich hatte auch keinen Bedarf und sowieso keine Lust, mich mit neuen Menschen auseinanderzusetzen. Wenn ich mal nicht gearbeitet habe, hat mich nicht viel interessiert. Ich war zu ausgepowert für neue Themen. Ich war gefangen.

Dein Unterbewusstsein führt dich an der Nase herum
Du existierst so oder so, und du nimmst Dinge aus deiner Umgebung auf und du denkst. Das lässt sich nicht vermeiden. Deshalb betreibe die entsprechende Gedanken-Hygiene. Und mache es dir nicht extra schwer, indem du deinen Kopf mit Gedanken fütterst, die nicht zielführend sind.

Bei mir selbst war es eine unbewusste Handlung. Ich habe zufällig das Richtige getan, weil ich mich aus anderen Gründen gezwungen sah. Und dadurch bin ich sozusagen in die richtigen Kreise geraten. Ich empfehle dir, eine ganz bewusste Wahl zu treffen.

Gehe bewusst und achtsam vor und nehme die Abkürzung
Lege für dich eine Liste an, auf die du eine Woche lang jeden Tag deine Highlights und deine weniger angenehmen Momente einträgst. Und dann schreib’ auf, was du dabei getan hast, welche Personen beteiligt waren, um welche Themen es ging. Werde dir so klar, was dir Energie raubt, was dich herunter zieht und wobei das Gegenteil der Fall ist.

Und dann entscheide bewusst, wie du deine wertvolle Zeit in Zukunft verbringen wirst. Was du streichst, was du anders machst, wovon mehr und was zum ersten Mal. Denke dabei auch an die Ziele, die du erreichen willst und berücksichtige in deinem Plan die Punkte, die Themen, das Wissen, die Aufgaben und Schritte, die Menschen, die du dafür brauchst. Ich tippe mal, dass das eher jede Woche ein neues Fachbuch ist, als z.B. täglich die Vorabend-Soap im Fernsehen, dass es eher morgens eine halbe Stunde Zeit für dich ist, als z.B. die Beschäftigung mit Facebook & Co., dass es eher der Kontakt zu einer Person ist, die für dich ein Vorbild ist, als der Kaffeeklatsch mit Bekannten, die sich immer nur über andere beklagen, usw.

Wofür ist das gut?
Die Veränderung, die für mich eine der wichtigsten war, ist, dass ich jedes Problem und jede Hürde als Chance sehe. Ich sage: Ok, ich hätte es zwar anders gewollt, aber wo es nun ist, wie es ist: Was daran ist gut? Ich habe das tiefe Wissen, dass ich immer alles ändern kann. Und jeden Tag, wenn ich aufstehe, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Spätestens am anderen Morgen ist meine volle Motivation zurück und ich mache weiter. Wie? Indem ich mich auf mein Ziel fokussiere, die richtigen, positiven Gedanken denke und mich mit den richtigen Menschen umgebe.

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